Erste Basteleien – Save the Date – Karten

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Hallo zusammen! Endlich ist Wochenende…

Unter der Woche ist bei uns derzeit beruflich die Jahresendphase angebrochen. Zwar werden die Veranstaltungen, die ich zu betreuen habe, jetzt weniger, dafür muss ich aber in die Vorbereitung fürs nächste Jahr gehen, Termine fixieren, absprechen und Verträge mit Künstlern und Anbietern schließen. Da ist abends nicht mehr viel Hirn übrig um kreativ zu sein.

Aber: Schon vor ein paar Wochen -es war ziemlich das Erste, das ich nach dem Antrag gemacht habe  – habe ich unsere Save the Date-Karte gemalt. Irgendwas musste ich einfach machen. Kicher.

Nun, wer uns kennt, weiß, dass mein Zukünftiger Jäger ist. Um getrollte vorzubeugen, ein vernünftiger, der nicht jeden Abend nur zum Spaß ballern geht, sondern nur alle paar Wochen und auch nur dann, wenn das Fleisch verbraucht werden kann. Er liebt Tiere über alles und macht sich immer sehr viele Gedanken um das wann, wie und was.

So. Also. Er ist Jäger. Ich liebe Disteln und Schottland. Und was liegt da näher als das irgendwie in unser Thema einfließen zu lassen. Das wurde uns schon ganz bald klar und so sollte ein Jagdmotiv auf die Karte.

Wenn es meine Zeit und Muse erlauben, mache ich ja immer irgendwas kreatives. Am häufgstens nähe ich oder male kleine Aquarell-Karten. Also lag auch das nahe.

Da gibt es allerdings ein großes Problem… ich kann NICHTS aus dem Kopf zeichnen/ malen.

Habe ich ich eine Vorlage, kann ich aber doch sehr viel umsetzen. Abpausen geht allerdings gar nicht!!! Das ist Schummelei 😉

Also habe ich mir einen Hirsch gegoggelt und eine Distel dazu. Da ich mich ein wenig mit  Hand Lettering beschäftigt habe (ein wenig!!!) war auch der Schriftzug kein Problem. Aus diesen Elementen habe ich dann ein einfaches Ensemble kreiert.

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Hier muss klar gesagt werden, würde ich diese Karten verkaufen, gäbe das arge Probleme mit den Rechten. Bitte denkt daran, dass auch Bilder aus dem Internet dem Urheberrecht unterliegen. Da ich diese hier aber nur für uns privat verwende und sie NICHT VERKAUFE, geht das ok.

Wenn das Datum endgültig sicher ist – wir warten noch auf Bestätigung durch die Location, was für November versprochen ist –  wird die Karte digitalisiert und ich drucke sie dann für die Familie aus, sodass wir sie verschicken können.

Hier also mein Ergebnis:

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Kaffeeplausch – Wie plant ihr/ habt ihr geplant?

Hochzeit zu planen ist ja grundsätzlich aufregend. Für manche eher stressig und überfordernd, für andere toll und der große Traum.

Wiwe ist/ war das bei euch?

Was habt ihr gemacht?

Wie habt ihr geplant?

Hat alles hingehauen?

Was würdet ihr anders machen, was genauso?

Wie habt ihr gefeiert?

Habt ihr darüber gebloggt?

Erzählt doch mal!

Das Foto unten ist in einem zuckersüßen Vintagecafe´ hier in Gernsheim entstanden.
Es heißt „Omalisbeth“ und ich habe sogar die richtige Tasse bekommen 😉

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Nicht planlos – Mein Hochzeitstagebuch

Hallo zusammen, 🙂

In meinem letzten Eintrag habe ich ja versprochen, dass ich euch mein Hochzeitstagebuch zeigen möchte. Ich werde nicht dafür bezahlt und sehe das nicht als Werbung. Ich habe mir dieses Buch selbst im Internet ausgesucht und-  das ist mir ganz wichtig –  in unserer örtlichen Buchhandlung bestellt. Ama*** könnte auch nicht schnelle liefern und wenn ihr die ISBN habt (habe ich mit abfotografiert) kann man nahezu jedes Buch im regionalen Buchhandel kaufen.

Dieses hier, meins, ist also vom Familia-Verlag. Es hat eine tolle Spiralbindung, was ich sehr gerne mag, weil da beim Blättern nichts verknickt. Cover und Rücken sind aus mitteldickem Fotokarton, die Seiten – 145 an de Zahl – aus normalem Papier.

In den letzten Jahren habe ich mich immer mal wieder für solche Planer interessiert, da ich Freundinnen, die geheiratet haben, welche geschenkt habe.

Dabie fiel mir immer wieder auf, dass die Bücher entweder nicht wirklich schön waren oder aber nett aussahen und einfach viel zu wenig Raum boten und oft nur 20 Seiten haben.

Dieses hier ist mit 145 Seiten echt umfangreich und dazu noch schön gegliedert. Nahezu alle Bereiche der Planung sind vertreten. Von Checklisten (sehr gute) über Zeitpläne, Stylingtipps, über Übersichten von Angeboten die man eingeholt hat, Adressverzeichnis, Plaungen für Haare, Make-Up, Kleidung und Blumen über Fotografen-Planung, Shooting-Plan, Gästeliste und so vielem mehr, hat man hier wirklich Platz für Notizen und später ein schönes Erinnerungsstück. Besonders gefallen mir wirklich die Listen, was man wo bestellt und angeguckt hat und auch die Felder bei der Gästeliste. Es gibt Felder, wo man ankreuzen kann, wer zu-/abgesagt hat und man ein Hotel braucht. Hinten gibt es dann noch Listen, wer was geschenkt hat.

Es ist echt ALLES dabei. Ich jedenfalls bin happy, dass ich dieses Schätzchen gefunden habe und trage immer alles nach und nach ein.

Aber: die Erstnotizen mache ich in einer „Schmierkladde“, sodass ich in meinem Planer nicht herummalen muss…

Apropos malen… kann man da drin auch. Und Fotos einkleben.

Hier ein kleiner optischer Eindruck:

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Erste Maßnahme – Gästeliste

Für uns war – noch vor dem Datum – wichtig, wen wir einladen wollen.
Das Datum haben wir später festgelegt, weil ein Teil der Gäste das Datum beeinflusst, denn es gibt speziell unter unseren Kollegen, welche die wichtig sind und die in bestimmten Wochen im Jahr nicht können (Wahlen etc.).

Wir haben uns also zusammen hingesetzt und jeder hat nacheinander Familie und Freunde aufgeschrieben. Anschließend haben wir die gemeinsamen Freunde und Kollegen zusammengestellt und schließlich die „vielleicht-Liste“ und dann…

… dann sind wir fast umgefallen 😀

Wir kamen auf über 130 Personen und hatten das Gefühl, dass wir da auch auf keinen verzichten wollen. Finde mal eine Location, die

a) groß genug ist und

b) erlaubt, Essen selbst mitzubringen etc…

Was also tun? Nun, zuerst haben wir noch mal geschaut und markiert was Kinder sind, die ja zum einen noch nicht als volle Esser gelten, bzw. noch im Maxi Cosi sind oder im Stühlchen sitzen.

Das half dann auch nur bedingt. Also musste gestrichen werden.

Wir haben im ersten Gang nur 3 Personen gestrichen. Aber eine Woche später sind wir noch mal durchgegangen und dann wurden es noch mal 6 Personen weniger.

Ich war mir sicher, dass wir die 130 alle dabei haben MÜSSTEN. Aber mit ein wenig Abstand von der ersten Euphorie zeigte sich dann doch, dass man auf manche Leute doch verzichten kann, wenn man muss. Klar wäre es schön, diese Leute dabei zu haben. Aber nicht um jeden Preis.

Nun wissen wir, wen wir zur Feier einladen. Trotzdem müssen wir für die Trauung noch einmal schauen, wer denn mit zum Standesamt kommen soll. Auch hier haben wir zwar viel Platz, aber die Hochzeitsbesuchererfahrung hat gezeigt, dass große Standesamtgruppen viel Unruhe bedeuten. Wir haben ohnehin viele Kinder dabei, was eh schon Gequassel bedeutet – was uns aber nicht so stört.

Aber um die 120 Leute im Standesamt? Nee. Echt nicht. Aber da schauen wir noch. Wir haben noch viel Zeit.

Nachdem das alles klar war, begannen wir mit der Locationsuche.

Dazu später mehr.

Im nächsten Beitrag zeige ich euch mein Hochzeitstagebuch. Ich wollte so gerne eins haben und habe durch Zufall eins gefunden, das mir echt gut gefällt, eine gute Größe hat und viel Platz bietet.

 

Bis bald,

C.

 

Die Frage der Fragen – Der Antrag

Am 9. September hatten wir geplant einen Mittelaltermarkt zu besuchen.

Mittelaltermärkte sind ein weiteres gemeinsames Hobby, das wir dann und wann gemeinsam genießen. Dieser Markt fand direkt vor unserer Haustüre statt, in dem schönen Städtchen in dem wir leben und arbeiten. Genau am Rhein, schön grün und einfach nur schön.

An diesem Morgen überlegte ich hin und her, ob ich mein Mittelalterkleid tragen würde oder „zivil“ gehen sollte und ich entschied mich kurzerhand, einfach in Jeans und Lieblingspulli zu gehen. Wenig geschminkt und einfach nur auf Wochenendgenuss aus, ging es also los.

Auf dem Markt angekommen machten wir erst einmal eine große Runde um die Essensstände und das Getränkesortiment zu checken und futterten uns dann langsam von Stand zu stand.

Um die Schmuckstände machte ich einen Bogen, denn ich besitze bereits zahllose schöne Ketten und Armbänder von diversen Kunsthandwerksständen und wollte hier einfach nichts mehr zukaufen. Ringe haben ich nicht sehr viele, doch hier gab es „Kaufverbot“.
Erst DER Ring sollte der nächste sein, den mein Schatz mir kaufen durfte und ich wollte mir selbst keinen kaufen.

Irgendwann begann er aber, mich immer wieder in Richtung der Schmuckhändler zu manövrieren. An einem kleinen Hippie-Stand blieb ich dann stehen und sofort fiel mir ein aus starkem Draht gezogener und in Spiralen gelegter Ring auf, der mich sofort faszinierte. Ich schaute ihn an und probierte ihn direkt an, wobei ich vollkommen übersah, dass dort in großen Buchstaben „KEINE SELBSTBEDIENUNG“ stand.

Schnell entschuldigte ich mich und steckte den Ring zurück.

„Ist der nicht schön?“ fragte mein Herzblatt.

„Doch, aber du weißt ja… keine Ringe es sei denn…“

„Ja, weiß ich… aber ich dachte mir….“

Da dämmerte es mir und ich sagte im Schock zur Verkäuferin „Oh! Ich glaub der macht mir nen Antrag!“

Sie grinste breit und mein Freund fragte mich „Willst du?“ während er mir den Ring ansteckte.

Natürlich sagte ich ja. Von hinten kam dann die Aufforderung der Verkäuferin, dass er jetzt mal auf die Knie gehen müsste.

Und so fragte er noch mal kniend und ich lachte und sagte noch mal JA.

Bezahlt haben wir dann auch noch. So ist es ja nicht.

Und ein Trinkgeld gab´s noch oben drauf……

Anschließend gingen wir noch mal essen und stießen mit einem Metbier an.

Für mich hätte der Antrag, der Ring, der Tag nicht perfekter sein können.

Genau wie das alles, so sind wir…. und das genieße ich.

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Das bin ich…

Hallo zusammen,

dieser Blog existierte schon länger. Unter einem anderen Namen, mit anderem Thema, einer anderen „Tapete“. Aber es verwaiste und ich wusste nie recht, was ich posten sollte. Instagram hat meine kreativen Posts abgelöst.

Nun, vor ein paar Wochen, stellte mein Freund mir die Frage aller Fragen und ich sagte ja (dazu später mehr).

Warum poste ist jetzt also wieder, warum möchte ich erneut versuchen zu bloggen?

Ganz einfach. Eine Hochzeit plant im besten Falle nur ein Mal. Und die DIY-Welle ebbt nicht ab. Auch ich bin leidenschaftliche Bastlerin/ Näherin/ Zeichnerin/ Werkelin.

Und dazu kommt: Ich bin Veranstaltungskauffrau und arbeite im kulturellen Bereich. Ich plane also quasi täglich irgendetwas, gestalte Werbemittel (semiprofessionell) und sollte das hier eigentlich können.

Sicher gehe ich vielleicht strukturierter vor, als andere. Dennoch habe ich nicht vor, hier eine Art Leitfaden aufzubauen oder bilde mir ein, dass alles perfekt laufen wird.

Im Gegenteil. Ich bin das wandelnde Chaos, verpeilt und das alles gepaart mit einer Vorstellungskraft, der ich selbst schwer gerecht werden.

Ich gehe also davon aus, dass es witzig werden könnte……

Fühlt euch eingeladen mir zu folgen und begleitet mit die nächsten 13 Monate bei der Vorbereitung…

Hier ein paar Infos zu mir und meinem Zukünftigen…

Name: Natürlich nicht Autumnleaf. Ich heiße Chrissi und mein Verlobter Carl.

Alter: beide 32

Kinder: keine

Familie: groß!

Freundeskreis: noch größer!!!

Kollegen: echt viele!

Hobbys: wir lieben es robust und rustikal. Natur ist toll und wir sind gerne draußen.

Bei uns wird gelesen, gewerkelt, gekocht, gebacken und gestreamt.

Wir hören beide gerne Mittelalterbands, Rammstein und Metal, hier geht es dann manchmal auch auseinander. Aber viele Konzerte besuchen wir gemeinsam.

Unsere Lieblingsserien sind: Game of Thrones, Grimm, How to get away with murder, Sherlock uvm.

Er mag außerdem Lucifer, Supernatural usw.

Ich dazu OUTLANDER!!!! Pretty Little liars, Lost und Downton Abbey, Greys Anatomy und This is Us.

Was wir für unsere Hochzeit planen:

Bling Bling und Glitter werdet ihr hier wohl nicht finden. Auch ein weißes Kleid scheidet aus. Wir wünschen uns eine gemütliche „Essen-Mitbring – Feier“ mit Naturmaterialen, wie Holz und Moos, Rehgehörnen usw.

Uns ist es wichtig, dass alle dabei sind, die uns wichtig sind. Dazu gehören neben unserer Familie und den Freunden auch unsere Kollegen und Kolleginnen. Wir arbeiten beide bei der gleichen Verwaltung und haben uns dort kennen gelernt. Also gehören die Menschen, mit denen wir jeden Tag arbeiten zu unserer Geschichte.

 

So… wenn ihr Fragen habt, einfach her damit. Ich freue mich, wenn ihr mir/ uns folgt und sage: BIS BALD!

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